| |
Im Rahmen
dieses EU-Projekts (Comenius) erforschten wir gemeinsam mit vier weiteren
Partnerorganisationen aus Polen, Litauen, Belgien und Großbritannien die
gemeinsamen Probleme hörbehinderter Schulkinder in Europa.
Stellvertretend für alle Schwierigkeiten, mit denen sich Hörbehinderte in
der Schule auseinandersetzen müssen, arbeiten wir am Thema des
sinnerfassenden Lesen. Es geht dabei um den Austausch und die Entwicklung
neuer Methoden, beim Lesen Sinn aus dem Gelesenen zu entnehmen, und es über
die bloße mechanische Aneinanderreihung von Buchstaben zu erheben.
Welcher Lehrer kennt nicht Kinder, die einen Text wunderschön vorlesen
können, aber vom Inhalt keine Ahnung haben.
Hörbehinderte Kinder sind noch mehr gefährdet, das Lesen nur rein mechanisch
zu erlernen, weil ihnen zur Sinnentnahme oft die Bedeutung der Begriffe
fehlt.
Auf der anderen Seite sind sie mit zunehmendem Alter in viel größerem Maße
auf die Schriftsprache - auf das Lesen - angewiesen, um sich Inhalte zu
erarbeiten, die sie aus den Erklärungen des Lehrers akustisch nicht optimal
aufnehmen können.
Dieses Projekt wurde im September 2001 gestartet. Die Dauer dieses Projekts
beträgt drei Jahre. Jedes Jahr werden zwei Projekttreffen in verschiedenen
Ländern stattfinden. Das Ergebnis unserer gemeinsamen Arbeit wird dann 2004
vorliegen.
Wir spüren allerdings schon jetzt, dass unsere Schule und damit die Kinder
von diesem Projekt profitieren.
|

Theaterstück Oktober 2001 (Polen)

Klassenarbeit März 2002 (England) |